Donnerstag und Freitag - Anreise und Ankunft

Blick vom Deck der Fähre 'Pride Of Rotterdam'
Blick vom Deck der Fähre 'Pride Of Rotterdam'

Am Donnerstag um acht Uhr war Abfahrt zu unserem England-Trip. Es waren auch fast alle pünktlich, so daß der Zeitplan für die Anreise nicht durcheinander geriet. Zehn Stunden Busfahrt lagen jetzt vor uns. Es ging über Hessen nach NRW, durch das Ruhrgebiet. Den ersten großen Stop hatten wir dann in Oberhausen. Dort konnte man sich im riesigen Einkaufzentrum 'CentrO' für den Rest der Fahrt stärken. Das Wetter spielte gut mit, jedoch war für die kommenden Tage Verschlechterung angesagt. Nach passieren der deutsch-holländischen Grenze und weiteren Stunden Fahrt erreichten wir dann endlich den Fährhafen in Rotterdam. Nach einer zeitaufwändigen Kontrolle durch die Grenzbeamten konnte man endlich die Fähre entern und die Kabinen beziehen.

Noch im Hafen gab es Abendessen (Buffet), da war für jeden was dabei. Der Abend wurde mit Livemusik, Spielen oder anderen Aktvitäten genutzt.

Schon früh am Morgen wurde geweckt, die Ankuft in Hull war gegen 9.15 Uhr (ortszeit, eine Stunde frrüher als in Deutschland) angesagt. Vorher gab es noch ein umfangreiches Frühstück, für viele enlisch-klassisch Beacon and Eggs (lecker!). Nach der abermals umfangreichen Kontrolle ging es wieder in den Bus. In Hull besuchte man dirket nach der Ankuft einen großen 'Aquariumpark' genannt "The Deep". Danach ging es circa zwei Stunden über Land bis nach Scarborough. Zunächst landete man in einem, ich nenne es mal 'Outlet-Center'. Mehrere Geschäfte, meist Kleidungsläden in kleinen Häusern, waren da wie eine kleine Siedlung angereiht. Leider gab es nur zwei Läden, die Essen anboten. Für den kleinen Hunger reichte es aber und man konnte sich schonmal an die englische Sprache (und Preise!) gewöhnen. In einem Pence&Pounds Laden (ähnlich unserem MacGeiz) konnte man sich wenigstens einigermaßen günstig mit Lebensmitteln eindecken.

Weiter ging es dann zu einem Aussichtspunkt oberhalb von Scarborough. Hier hatte man einen tollen Blick auf die Stadt (siehe Bilder). Schon von hier sah man, daß es eine schöne Stadt ist.

Dies konnte man dann bei der Besichtigung der Strandpromenade bestätigen. Bei 15 Grad mehr Aussentemperatur könnte man hier fast mediterranes Flair vermuten. Ungewöhnlich für uns Deutsche: die Menge an (Geld-)Spielpalästen und Wettbüros. Und alles ohne Altersbeschränkung! Für die Spielhallen werden sogar Events für Kindergeburtstage angeboten: "Per child 10 Pounds, one child free".

Danach ging es endlich zum Treffpunkt wo schon die Gastgebereltern warteten die deutschen Kinder aufzunehmen und den Abend mit ihnen zu verbringen. Leider stimmte die Liste derer, die zusammen in eine Familie kommen wollten nicht mit der der Engländer überein, so daß es zunächst ein wenig chaotisch wurde, dann aber so gut wie möglich getauscht wurde, um die Jungs einigermassen zufrieden zu stellen. Nach Abfahrt der Kids ging es auch für die Erwachsenen ins Hotel. Überraschung! Ein Hotel wie wir es kennen war es nicht. Alles war sehr klein gehalten, von Fluren bis Treppen hin zu den Räumen. Die Zimmer waren klein, einfach, aber aufgeräumt, sauber und ausreichend. Am Abend ging es dann in verschiedenen Gruppen in die nett anzusehende Innenstadt. Neben Livemusik, Fussballübertragung (England-Litauen), gab es auch kleine, stille Gaststätten wo man den Rest des Tages verbringen konnte. Müde, aber glücklich fiel man dann nach diesen anstregenden zwei Tagen ins Bett.